NLA: Zusammenfassung Spiel 3 und 4 Viertelfinale

Drei der vier Duelle in den Viertelfinals sind bereits entschieden. Dietlikon und Chur sweepten sich ins Halbfinale und die Wizards machten in Spiel vier Alles klar. Nur die Paarung Red Ants gegen Skorpion Emmental geht in die Belle.

Caroline Schürch und BeBu setzte sich in der Serie gegen Zug United durch (Foto: Michael Peter)
Caroline Schürch und BeBu setzte sich in der Serie gegen Zug United durch (Foto: Michael Peter)

UHC Dietlikon vs. Aergera Giffers 9:2 (Stand Serie: 3:0)
Dietlikon gewinnt auch das dritte Spiel mehr oder weniger klar gegen Aergera Giffers und steht damit nach einem Sweep im Halbfinale. Keine grossen Überraschungen also in dieser Serie.
Die drei G‘s von Dietlikon haben Giffers praktisch im Alleingang abgeschossen. Isabelle Gerig, Andrea Gämperli und Karin Güttinger waren an sieben der neun Treffer beteiligt. Die Aergera-Ehrentreffer schoss Eliane Ganz.
Während Aergera nun Hausaufgaben für die neue Saison machen muss, geht es für den UHC Dietlikon weiter im Halbfinale. Der Gegner dort heisst entweder Skorpion Emmental oder Red Ants.

Piranha Chur vs. Red Lions 6:5 n.V. (Stand Serie: 3:0)
Tapfer kämpfte der Aufsteiger gegen Piranha Chur und musste sich zwei Mal erst in der Verlängerung geschlagen geben. Dies sind Ehrenmeldungen, welche für die Zukunft positiv stimmen, in der aktuellen Saison aber bedeuten, dass der Weg zu Ende ist.
Piranha Chur hat nun zwei Wochen Zeit, die verletzten Spielerinnen wieder einigermassen aufzupäppeln um für das wirklich schwierige Halbfinale gegen die Wizards bereit zu sein. Eine Abwesenheitsliste mit den Namen Marti, Heini, von Rickenbach und Eskelinen verträgt es gegen die Bernerinnen nicht. Immerhin konnte Katrin Zwinggi über die volle Distanz ins Spiel eingreifen und mit ihrem Treffer in der Verlängerung dafür sorgen, dass es zu keinem kräftezerrenden vierten Spiel gekommen ist.

Wizards BeBu vs. Zug United 7:1 und 3:2 n.V. (Stand Serie: 3:1)
Am Samstag konnte Zug United 30 Minuten mit den Wizards mithalten, dann erfolgte die Tempoverschärfung und die Bernerinnen zogen auf ein schon fast brutales 7:1 davon.
In Spiel vier am Sonntag war Zug in den ersten 30 Minuten noch näher am Gegner dran. Ein Doppelschlag durch Lena Cina und Simone Wyss schien die ganze Sache in die erwartete Richtung zu lenken. Doch Zug gab nicht auf und konnte kurz vor Schluss den Ausgleich und die Verlängerung erzwingen.
Dort führte ein Zuger Aussetzer zu einer goldenen Gelegenheit für Wyss, welche nicht zögerte und das Geschenk annahm und so die Wizards ins Halbfinale schoss. BeBu ist in den Playoffs angekommen und der Traum vom Superfinal liegt nur noch drei Siege entfernt.

Red Ants vs. Skorpion Emmental 2:3 n.V. und 2:7 (Stand Serie: 2:2)
Wenige Sekunden fehlten den Red Ants am Samstag und der Sack wäre zu gewesen. Doch die Skorps zeigten Stehauf-Qualitäten und schossen sich zum Ausgleich und in der Verlängerung sogar zum Sieg.
Im sonntäglichen Heimspiel zeigten die Emmentalerinnen dann ihr Sonntagsgesicht und schossen die Winterthurerinnen im ersten Drittel gleich mit 5:0 ab. Die roten Ameisen fingen sich noch einmal, konnten die Hypothek aber nicht mehr wettmachen.
Damit zogen die Skorps den Kopf aus einer Schlinge, welche eigentlich schon ganz zu gewesen ist. Wenn es so etwas wie das Momentum gibt, dann dürfte dieses nun endgültig bei den Emmentalerinnen sein.
Die Belle am nächsten Samstag in Winterthur wird auf jeden Fall eine ganz heisse Angelegenheit.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*