Skorps U21A: Ärgerliche Niederlage

Dank einem frühen Tor stand es nach dem ersten Drittel 1:0 für die Skorpioninnen. In einem zu Beginn etwas schwächeren zweiten Drittel konnte die Führung auf 2:0 erhöht werden. Im letzten Drittel drehte BEO das Spiel und ging 2:3 in Führung. Mit dem Treffer zum 3:3 in der letzten Minute konnten sich die Skorps in die Verlängerung retten, die jedoch durch ein unglückliches Tor verloren ging.

Im ersten Drittel waren die Skorps ab der ersten Sekunde wach. Dies zahlte sich aus, denn bereits nach 50 Sekunden konnte Marti alleine aufs gegnerische Tor ziehen und das 1:0 erzielen. Das erste Drittel konnte man mit einer konstanten Leistung weiterspielen, die beiden zwei Minuten Strafen gegen BEO konnten jedoch nicht ausgenutzt werden. Somit stand es auch am Ende des ersten Drittels 1:0 zugunsten der Emmentalerinnen.

Der Start ins zweite Drittel gelang deutlich weniger gut als zuvor. Es war ein nervöses und eher passives Spiel der Skorpioninnen. Nach einer Weile fingen sie sich aber wieder und konnten mehrere Torchancen kreieren, die aber unverwertet blieben. Sie waren nun vermehrt im Ballbesitz und hatten das Spiel wieder in ihren Händen. In der 39. Minute schoss Fankhauser auf Zuspiel von Briggen das verdiente 2:0, mit dem man auch in die Pause ging.

Da einige Spielerinnen angeschlagen waren, stellten die Trainer die Linien für das dritte Drittel etwas um, die Skorpions starteten aber immer noch mit drei Linien. Nach nur 45 Sekunden erzielten die Oberländerinnen durch ein Eigentor den Anschlusstreffer zum 2:1. Auch zwei weitere Fehler der Skorps wurden gnadenlos bestraft und so drehte BEO das Spiel in der 56. Minute auf 2:3. Nun stellten die Trainer auf zwei Linien um und nahmen zudem die Torhüterin vom Feld. Dieses Überzahlspiel mit 6 Feldspielerinnen konnte erfolgreich ausgenutzt werden, denn Fankhauser erzielte in der 60. Minute mit ihrem zweiten Tor in dieser Partie den Ausgleich zum 3:3.

Somit ging es in die Verlängerung. Wie bisher erspielten sich die Skorpions Gelegenheiten, nutzten jedoch die Torchancen nicht. Auch das Glück halft nicht, als der Ball nach einem Pfostenschuss an den Rücken der Torhüterin abprallte und von dort schliesslich hinter der Torlinie landete. Somit ging das dritte Meisterschaftsspiel dieser Saison trotz einer guten Leistung mit 3:4 nach Verlängerung verloren.

UHV Skorpion Emmental – Unihockey Berner Oberland 3:4 n.V. (1:0/1:0/1:3/0:1)
Raiffeisen Arena Gürbetal, Seftigen, 40 Zuschauer, Sandro Margraf/Patrick Bucheli.
Tore: 1. Marti 1:0, 39. Fankhauser (Briggen) 2:0, 41. Eigentor (Maradan) 2:1, 54. Zurbriggen (Zwahlen) 2:2, 56. Zwahlen (Zurbriggen) 2:3, 60. Fankhauser 3:3, 66. Zwahlen 3:4.
Strafen: 2x 2 Minuten gegen Unihockey Berner Oberland.
UHV Skorpion Emmental: Grundbacher; Thomi M., Wermuth; Sahli, Gerber; Wyss, Ritter; Reusser, Briggen, Fankhauser; Marti, Bieri J., Bichsel; Rexhepaj, Bieri K., Aeschbacher; Lanz, Lüthi; Beck.
Unihockey Berner Oberland: von Allmen; Zaugg, Stulz, Maradan, Willener, Siegenthaler, Zwahlen, Huber, Saurer, Kronig, Däppen, Bühler, Kalbermatter, Zurbriggen, Sutter, Lobsiger
Bemerkungen: Skorps ohne Larissa Zürcher, Monja Beer, Janine Thomi (verletzt), Lea Schlatter (abwesend)
Bestplayer: Skorpion Naja Ritter, Berner Oberland Anja von Allmen

Quelle: Skorpion Emmental

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