Zweiter Kantersieg im zweiten Gruppenspiel

Die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft der Damen sichert sich im zweiten WM-Gruppenspiel in Bratislava (SVK) den zweiten Pflichtsieg. Sie siegen mit 14:0 über Deutschland.

In ihrem 100. Länderspiel besiegt Tanja Stella mit der Schweizer Nati Deutschland mit 14:0 (Foto: Fabian Trees, www.imagepower.ch)
In ihrem 100. Länderspiel besiegt Tanja Stella mit der Schweizer Nati Deutschland mit 14:0 (Foto: Fabian Trees, www.imagepower.ch)

Auch ins zweite WM-Gruppenspiel gegen Deutschland stiegen die Schweizerinnen als klare Favoritinnen. Und die klare Verteilung der Kräfteverhältnisse war von Beginn weg augenfällig: WM-Debütantin Andrea Gämperli eröffnete den Score durch einen Doppelschlag zum 2:0. Ulber und Wiki im Powerplay erweiterten bis zur ersten Drittelspause auf einen Viertorevorsprung. Immer öfter gelang es den Schweizerinnen, ihre Gegnerinnen in deren Zone einzukesseln – wie bereits im Startspiel resultierten daraus diverse sehenswerte Passkombinationen vors Tor.

Auch im Mitteldrittel wurde die Schweizer Torfrau Lara Heini nur vereinzelt getestet. Zugleich baute die Schweizer Mannschaft ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mitunter kamen mit Géraldine Rossier und Nathalie Spichiger zwei weitere WM-Neulinge zu ihrem ersten WM-Tor. Vier Sekunden vor Ablauf des zweiten Drittels machte Rossier mit ihrem zweiten Tor gar das «Stängeli» komplett.

So war der Schweizer Sieg im Schlussdrittel längst in trockenen Tüchern. Vereinzelte Nachlässigkeiten in der Schweizer Abwehr führten zwar noch zu zwei Solo-Kontervorstössen und einem Pfostenschuss der Deutschen, Lara Heini hielt aber dicht und sicherte sich so in ihrem ersten WM-Spiel den Shutout. Mit 14:0 endete das Spiel so in einem neuerlichen Kantersieg der Schweizer Mannschaft. «Auch aus einem so klaren Spiel wie heute kann man Dinge mitnehmen», fand Katrin Zwinggi, die für den siebten Treffer besorgt war, nach dem Spiel. «Wir haben heute versucht, von der ersten Sekunde an fokussiert zu sein und bis zum Schluss unser Spiel zu spielen. Das ist in einem solchen Spiel nicht immer einfach.»

Morgen Montag um 15.40 Uhr spielen die Schweizerinnen im dritten WM-Gruppenspiel gegen die Titelverteidigerinnen aus Schweden um den Gruppensieg. Auch mit dem zweiten Gruppenrang qualifizieren sie sich direkt für den Viertelfinal.

Deutschland – Schweiz 0:14 (0:4,0:6,0:4)
HANT Arena, Bratislava (SVK), 127 Zuschauer, SR Kirves/Snellman (FIN)
Tore: 3. Gämperli (Liechti) 0:1. 5. Gämperli (Frick) 0:2. 8. Ulber (Marti) 0:3. 13. Wiki (Ulber/Ausschluss Neumann) 0:4. 21. Marti (Reinhard) 0:5. 31. (30:17) Rossier (Scheidegger) 0:6. 31. (30:43) Zwinggi (Gämperli) 0:7. 34. Spichiger (Gämperli) 0:8. 37. Ulber (Rüttimann) 0:9. 40. Rossier (Gerig) 0:10. 41. Scheidegger (Mischler) 0:11. 49. Ulber (Marti) 0:12. 50. (49:15) Gämperli (Zwinggi) 0:13. 50. (49:28) Ulber (Wiki) 0:14.
Strafen: 1x2Minuten gegen Deutschland, xx2Minuten gegen die Schweiz
Deutschland: Reck (Brünn); Jensen, Timmel; Beppler-Alt, Holst; Schulz, Pradel; Baumgarten, Neumann, Broker; Kuhlmann, Kleerbaum, Best; Weikum, Entelmann, Mietz; Schimanski, König, Grünewald
Schweiz: Heini; Reinhard, Marti; Mischler, Stella; Streiff, Liechti; Cina; Ulber, Rüttimann, Wiki; Gerig, Rossier, Scheidegger; Frick, Gämperli, Wyss; Zwinggi, Spichiger
Bemerkungen: Andrea Gämperli (SUI) zur besten Schweizer Spielerin gewählt.

Quelle: Swiss Unihockey

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