NLA: Zusammenfassung Runde 16

Aergera Giffers ist grün, also in den Playoffs. Piranha Chur praktisch schon Qualisieger. Die grösste Spannung herrscht nach wie vor im Tabellenkeller wo die Red Lions, WaSa und Zug United sich einen engen Dreikampf um das letzte Playoff-Ticket und den damit verbundenen Ligaerhalt liefern. Beste Karten hat weiterhin Frauenfeld.

Dietlikon setzte sich schlussendlich gegen Zug klar durch (Foto: Claudio Schwarz, www.unihockey-fotos.ch)

UHC Dietlikon vs. Zug United 11:4
Bis Spielmitte liess sich Zug United nie ganz abschütteln. Dann zogen die favorisierten Zürcherinnen aber endgültig davon. Am Schluss mussten sich die Zugerinnen trotz der guten Startphase klar und deutlich mit 11:4 geschlagen geben.
Dietlikon hat sich damit die theoretischen Chancen auf den Qualisieg gewahrt. Damit Platz eins aber noch erreicht werden könnte, müssten 30 Tore Differenz aufgeholt werden und Piranha Chur dürfte in den letzten zwei Spielen keinen Punkt mehr holen.
Auf Zug United warten zwei extrem wichtige Partien. Gewinnt Zug gegen WaSa und die Red Lions, dann ist der Ligaerhalt Tatsache. Dies wäre wohl bereits ein riesen Erfolg für das junge Zuger Team.
Der UHC Dietlikon hat die Highlights der Partie wieder in einem Video zusammengefasst:

 

Skorpion Emmental vs. UH BEO 4:2
Unihockey Berner Oberland hatte in dieser Partie nach rund sieben Minuten und einer 2:0 Führung das Pulver bereits verschossen. Danach schaute nichts Zählbares mehr heraus und das Heimteam übernahm das Zepter. Daraus resultierte zum Schluss ein 4:2 Sieg für die Skorps.
Die Emmentalerinnen können damit immer noch darauf hoffen, die Wizards in der Tabelle noch einzuholen. Zudem ist der Abstand gegenüber Rang fünf und die Red Ants mit fünf Punkten schon fast beruhigend.
UH BEO kann gegen hinten nicht mehr abrutschen und holt sich mit Rang sechs das beste Resultat in der NLA. Möglich wäre immer noch, dass die Oberländerinnen einen Rang gut machen. Dies ist aber wohl nur Theorie.

Red Lions vs. Aergera Giffers 7:8
Aergera Giffers hätte aus dieser Partie ein Punkt gereicht, damit der Ligaerhalt und die Playoff-Qualifikation geholt werden kann. Die Red Lions hätten den Sieg wesentlich besser gebrauchen können. Für die Frauenfelderinnen besonders ärgerlich: Drittel eins und drei gingen an das Heimteam, dafür tauchten die roten Löwinnen im Mitteldrittel mit 5:0 und mussten dort die Hoffnung auf den Sieg schon fast begraben.
Aergera Giffers kann sich nun zurücklehnen und bereits jetzt auf die Suche nach geeigneten Spielerinnen für die kommende NLA-Saison machen.
Die Red Lions müssen darauf hoffen, dass ein Sieg in der letzten Runde gegen Zug United das Ticket zum Ligaerhalt bedeutet.

UHC WaSa vs. Red Ants 2:7
Sie kam, sah und siegte – Johanna Dahlin gibt nach einer langen Verletzungspause und Einsätzen als Assistenztrainerin der Red Ants das Comeback auf dem Feld und sorgt mit zwei Toren und einem Assist schon fast wieder für den Unterschied. Dies dürfte die Verantwortlichen der Winterthurerinnen im Hinblick auf die anstehenden Playoffs und den Cupfinal enorm freuen. Fragen stellen müssen sich die roten Ameisen lediglich bezüglich dem zweiten Drittel, dort hätte WaSa das Spiel mit zwei Toren fast drehen können.
Die Red Ants könnten sich immer noch den Heimvorteil erspielen. So oder so wird Winterthur kein Wunschgegner für die Playoffs sein.
WaSa benötigt schon ganz viel Verständnis für Rechenspiele soll der direkte Ligaerhalt noch gelingen. Zwar könnten die Red Lions mit einem Sieg gegen Zug noch überholt werden, da Zug und die Red Lions ebenfalls noch aufeinander treffen, müsste dann schon ein Sieg gegen Dietlikon her. Das wird wohl zu schwierig.

Wizards BeBu vs. Piranha Chur 7:8
Verheerend für die Wizards waren die ersten drei Minuten des zweiten Abschnitts – dort machten die Piranhas aus einem Spiel auf Messers Schneide eine klare Sache und lagen nach drei schnellen Treffern plötzlich mit 6:2 vorne. Die Wizards fingen sich zwar wieder, der Ausgleich sollte dem Heimteam nicht mehr gelingen. Für die Wizards eine weitere knappe Niederlage gegen ein Top-zwei-Team und für Chur wohl der definitive Qualisieg.
In der nächsten Runde treffen die Churerinnen auf den UHC Dietlikon. Dort könnte die definitive Entscheidung fallen. Ansonsten scheinen die Churerinnen bereits schon in Playoff Stimmung zu sein.
Die Wizards können wohl trotzdem einiges aus dieser Partie mitnehmen, allem voran das Wissen, dass mit einer konzentrierten Leistung über 60 Minuten jeder Gegner schlagbar wäre. Platz drei ist den Zauberinnen fast nicht mehr zu nehmen.

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