Damen 1. Liga GF – Letzte Runde

Der Qualisieger der Damen 1. Liga GF steigt in diesem Jahr direkt in die NLB auf. Momentan haben noch fünf Teams die Chance, den direkten Aufstieg zu schaffen. Die gleichen fünf Teams duellieren sich zudem um den Platz in den 1. Liga GF-Playoffs.

Wohin geht es für die Visper Lions in dieser Saison noch? (Foto: www.facebook.com/lions1984)

Gruppe 1 – Chasselas oder Fendant?
In der Gruppe 1 tummeln sich in den vordersten vier Rängen die Teams von Yverdon, Gürbetal RK, Skorpion Emmental und Visp. Von diesen vier Teams können die Skorps II jedoch nicht aufsteigen, da die erste Mannschaft bereits in der Nationalliga unterwegs ist.
Gürbetal RK liegt zwar zur Zeit auf dem zweiten Rang, müsste aber wohl zuerst die Juniorinnen-Situation klären, bevor ein Aufstieg angegangen werden kann.
So heissen die realistischen Aufstiegskandidaten zur Zeit wohl Visp und Yverdon und die Frage, welche sich vor der alles entscheidenden Runde am Sonntag stellt ist: Wird eine Flasche Fendant oder doch eher eine Flasche Chasselas geöffnet werden um den Aufstieg zu begiessen?
In der letzten Runde können die Damen aus Yverdon mit einem Sieg gegen die Zulgtal Eagles alles klar machen. Die Eagles liegen zur Zeit auf dem sechsten Rang, dürfen sich aber Hoffnungen auf einen weiteren Sieg machen, da in der Vorrunde Yverdon bereits bezwungen werden konnte.
Auch die Visper Lions treffen mit den Wizards BeBu auf ein Team aus dem Tabellenkeller. Im Unterschied zu Yverdon haben aber die Visperinnen das Hinspiel gegen das gegnerische Team klar und deutlich gewonnen.
Fazit: Es deutet viel darauf hin, dass Yverdon den Punkt Vorsprung über die Zielgerade retten kann und damit die französischsprechende Schweiz in der Nationalliga der Damen einen ersten Vertreter erhält. Für die Visperinnen dürfte als Zückerchen aber der Gang in die 1. Liga-Playoffs warten.

Gruppe 2 – Toggenburg oder Appenzell?
In der Gruppe 2 sind die Rollen klarer verteilt: UH Appenzell oder die Nesslau Sharks stehen bereits als Playoff-Teilnehmer fest. Eines der beiden Teams kann aber die weitere Saisonplanung am Sonntag bereits abhacken und mit der Party beginnen. Die Ausgangslage ist klar: Entweder holt Nesslau mehr Punkte als Appenzell oder die Appenzellerinnen sind aufgestiegen.
UH Appenzell hat die Möglichkeit, den Sack auswärts in Winterthur zuzumachen. Das Schlusslicht der Gruppe 2 müsste eigentlich schlagbar sein, beim Hinspiel gab es aber bereits ein knappes und erknorztes 2:0. Mischen die roten Ameisen erneut so viel Beton an, dann braucht Appenzell vor allem Geduld.
Die Nesslau Sharks haben auf dem Papier die schwierigere Aufgabe. Doch auch Bronschhofen hat im bisherigen Saisonverlauf nur gerade zwei Siege geholt. Im Hinspiel gegen die Nesslauerinnen gab es eine knappe Niederlage.
Fazit: Appenzell wird aufgrund der unterschiedlichen Anspielzeiten bereits beim Anpfiff wissen, welches Resultat sie brauchen werden. Dies und das bessere Torverhältnis sprechen dafür, dass die NLB-Teams im nächsten Jahr das erste Mal in den Kanton Appenzell Innerhoden reisen müssen.

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