NLA: Zusammenfassung Viertelfinale

Sämtliche vier Paarungen waren in der kürzesten möglichen Zeit entschieden. Am engsten wurde es dabei erneut im Duell der Red Ants und der Skorps. Der UHC Dietlikon holte sich im zweiten aufeinanderfolgenden Spiel einen zu 0-Sieg. Piranha Chur verzichtete auf unnötige Spannung und bezwang die Red Lions deutlich. Und den Wizards genügte eine Tempoverschärfung zur Spielmitte, damit der Sack zu gemacht werden konnte.

BEO biss sich die Zähne an BeBu aus (Foto: www.wizards-bebu.ch)

Wizards BeBu vs. UH BEO 8:4 (3:0)
Pünktlich zur Spielmitte schoss Brigitte Mischler die Wizards zum ersten Mal mit zwei Toren in Führung. Dieser Rückstand brach die Gegenwehr der Berner Oberländerinnen. Am Schluss stand erneut ein klares Verdikt auf der Anzeigetafel. UH BEO darf sich in die Ferien verabschieden, dies so früh wie selten und mit dem Fazit des Ligaerhalts.
Die Wizards nehmen damit die erste Hürde souverän und können sich nun in Ruhe auf die Aufgabe Dietlikon vorbereiten.
Wizards Bern Burgdorf – Berner Oberland 8:4 (2:1, 3:1, 3:2)
Neue Schützenmatt, Burgdorf. – 123 Zuschauer. – SR Friemel/Hasselberg. – Tore: 5. Cina (Wyss Simone) 1:0. 18. Holmberg 1:1. 20. Häubi (Mischler) 2:1. 21. Krähenbühl (Piotrowska) 2:2. 26. Wyss Simone 3:2. 29. Mischler (Wyss Simone) 4:2. 37. Häubi 5:2. 42. Niemelä (Piotrowska) 5:3. 43. Wyss Simone (Cina) 6:3. 45. Baumgartner (Häubi) 7:3. 47. Garbare (Weber) 8:3. 55. Hadorn (Herzog) 8:4. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Wizards Bern Burgdorf. 1mal 2 Minuten gegen Berner Oberland.

Red Ants vs. Skorpion Emmental 5:3 (3:0)
Der Treffer von Margrit Scheidegger 25 Sekunden vor Schluss sorgte für das deutlichste Resultat in dieser Serie. Zum ersten Mal endete eine Partie mit mehr als einem Tor unterschied. Dies da die Skorps dank dem Rückstand alles riskieren mussten und das Glück ohne Torhüterin suchten.
Für die Skorps endet die Saison damit enttäuschend. Die Emmentalerinnen haben sich zwar in der vorderen Hälfte der Tabelle etabliert, der Halbfinaleinzug bleibt ihnen aber weiterhin verwehrt. Die Red Ants sind dafür zurück in den Toprängen und werden nun auf Chur treffen.
Red Ants Winterthur – Emmental Zollbrück 5:3 (2:2, 1:1, 2:0)
Oberseen, Winterthur. – 197 Zuschauer. – SR Crivelli/Rampoldi. – Tore: 2. Frick (C. Chalverat) 1:0. 10. C. Chalverat (Dahlin) 2:0. 15. Beer (Liechti) 2:1. 16. Arm (M. Buri) 2:2. 32. Koller (Scheidegger) 3:2. 35. Baumgartner (Walther) 3:3. 48. Scheidegger (Bengtsson) 4:3. 60. (59:35) Scheidegger (Frick) 5:3. – Strafen: keine.

Piranha Chur vs. Red Lions 12:2 (3:0)
Die Red Lions gingen all-in und mussten aufgrund der schlechteren Hand am Schluss den Tisch verlassen. Um die Poker-Terminologie wieder zu verlassen: Die Frauenfelderinnen legten frech los und konnten im ersten Drittel den Spielstand ausgeglichen gestalten. Dann legte Chur eine Schippe zu und hängte die roten Löwinnen klar ab.
Den Frauenfelderinnen muss nach dem enttäuschenden Abschneiden in der Qualifikation für den mutigen Auftritt in den Playoffs Respekt gezollt werden. Angeführt von Carola Kuhn hätte die Thurgauer Truppe in Spiel zwei fast den Sieg geholt. Piranha Chur war aber in den entscheidenden Phasen noch zu stark und zieht verdient ins Halbfinale ein.
Piranha Chur – Frauenfeld 12:2 (3:2, 3:0, 6:0)
Gewerbliche Berufsschule, Chur. – 186 Zuschauer. – SR Lehmann/Manser. – Tore: 1. Fässler (Räss) 0:1. 3. Von Rickenbach (Eskelinen) 1:1. 7. Kuhn (M. Mahler) 1:2. 10. Ulber 2:2. 19. Rüttimann (Von Rickenbach) 3:2. 23. Marti (Rüttimann) 4:2. 32. Zwinggi 5:2. 33. Gredig (Kühne) 6:2. 42. A. Dellagiovanna (Marti) 7:2. 44. A. Dellagiovanna (Marti) 8:2. 47. Ulber (Marti) 9:2. 50. Handl (Ulber) 10:2. 52. Zwinggi (Ulber) 11:2. 60. (59:42) Rüttimann 12:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Frauenfeld.

UHC Dietlikon vs. Aergera Giffers 6:0 (3:0)
In Spiel zwei konnte sich der UHC Dietlikon mit viel Geduld ein 2:0 erkämpfen. Im dritten Spiel brauchte es weniger Geduld, Gegentore liessen die Zürcherinnen aber weiterhin keine zu. Aergera Giffers scheidet in dieser Serie vor allem deshalb aus, da in der Offensive keine Rezepte gefunden werden konnten. Defensiv war die Leistung nicht allzu schlecht. Doch keine Tore bedeuten immer auch keinen Sieg.
Gelingt es dem UHC Dietlikon diese defensive Kompaktheit zu konservieren, dann sind die Zürcherinnen ein klarer Favorit auf den Superfinal-Einzug. Aergera Giffers kann sich an die Planung der nächsten Saison machen.
Dietlikon – Giffers 6:0 (3:0, 2:0, 1:0)
Hüenerweid, Dietlikon. – 93 Zuschauer. – SR Lieberherr/Rhöös. – Tore: 15. Gerig (Wiki) 1:0. 16. Wüthrich (Suter) 2:0. 20. Gerig (Wiki) 3:0. 32. Gämperli 4:0. 37. Wiki (Gerig) 5:0. 44. Frei (Gämperli) 6:0. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Dietlikon.

2 Comments

  1. Andi Rebsamen says:

    Bist Du sicher, dass die Halbfinal Serien stimmen? 😊
    LG Andi

  2. Ladystrike says:

    Ups, nein, die haben überhaupt nicht gestimmt 😉 Es ist korrigiert. Sorry!