Interview Lara Heini

Nach dem Titelgewinn stand Meistergoalie Lara Heini Rede und Antwort.

Lara Heini feiert den Titel (Foto: Fabian Trees, www.imagepower.ch)

Im letzten Jahr musstet ihr alle Titel an Dietlikon abgeben. Wie wichtig war es nun, den Schweizermeistertitel zurückzuholen?

Der Titel ist extrem wichtig. Gegen Dietlikon zu spielen macht immer extrem Spass, resultiert am Schluss der Titel, dann ist dies eine grosse Genugtuung.

Bei dir kann man von einer perfekten Saison sprechen. Mit Chur fast nur Siege geholt und in der Nati die Nummer eins an der WM. Was sind die nächsten Ziele?

Es war eine unglaubliche Saison für mich. Ich habe in diesem Jahr extrem hart gearbeitet und mir hohe Ziele gesteckt. Dass es jetzt aufgegangen ist, das ist das schönste. Mein nächstes grosses Ziel ist die Heim-WM. Mit dem aktuellen Kader in der Nati liegt einiges drin.

Wie wichtig ist es für Chur über drei ausgeglichene Linien zu verfügen?

Es ist schon wichtig, auch wenn ich glaube, dass in einem Einzelspiel jede Spielerin fit genug sein müsste, damit mit zwei Linien gespielt werden kann. In einer Serie wären drei Linien noch wichtiger. Ich hatte das Gefühl, dass unsere dritte Linie von Beginn an voll im Spiel war. Wir konnten dadurch alle etwas entlasten. Dementsprechend war es extrem wichtig für uns.

Du hast das Goalieduell gegen Monika Schmid klar gewonnen. Legst du auf solche Sachen überhaupt Wert?

Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ein Duell klar gewonnen habe. Monika Schmid hat eine unglaublich gute Partie gespielt. Wir hatten mehr Chancen und diese hat sie zunichte gemacht. Ich mag ihr jeweils gönnen, wenn sie eine gute Parade zeigt.

Was macht ihr jetzt?

Sonntag ist etwas schwierig zum Feiern. Aber bei uns wird jetzt noch die Post abgehen.

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