Interview Aldo Casanova

Der Schweizer U19-Coach Aldo Casanova stand nach der knappen Niederlage gegen Finnland Rede und Antwort.

Aldo Casanova und sein Team verloren knapp gegen Finnland (Foto: André Burri/IFF)

Heute war eine klare Leistungssteigerung erkennbar. Waren gestern die Nerven der entscheidende Faktor?

Ich weiss nicht, ob sie der entscheidende Faktor waren. Wir haben viel darüber geredet und es ist auch normal, dass vor dem ersten Spiel eine gewisse Anspannung und Nervosität vorhanden ist, aber alles darauf abzuschieben wäre zu einfach. Wir hatten klar eine mangelnde Chancenauswertung und ein schlechtes Zweikampfverhalten. Dies hat uns die zwei Punkte gekostet.

Wie sah der heutige Gameplan aus und was hat gefehlt, dass es ganz ausgegangen wäre?

Ein Tor…
Wir wollten sie dazu bringen, dass sie über eine Seite auslösen und wir dort den Ball erobern können. Im ersten Drittel funktionierte dies noch nicht nach Wunsch. Ab dem zweiten Drittel konnten wir uns aber durch Balleroberungen diverse Konterchancen erspielen. Leider haben wir diese auch heute wieder nicht wie gewünschte verwerten können. Das ist auf diesem Niveau zu viel.

Was wird es gegen Polen brauchen, damit es zum Sieg reichen wird?

Wir müssen einfach ein Tor mehr als der Gegner erzielen.

Wie schwierig ist es für dich als Coach, dass sich die Ausgangslage zum Weiterkommen ständig ändert?

Die Ausgangslage hat sich seit dem Beginn des Turniers nicht verändert. Wir wollen weiter kommen und dazu hat es von Anfang an einen Sieg gegen Polen gebraucht. Heute hätten wir uns den ersten Gruppenrang erspielen können. Wir arbeiten Tag für Tag. Und Morgen ist es dann einfach zwingend, dass wir die Leistung abrufen.

Das Ziel bleibt damit der Final?

Ja, absolut. Dafür sind wir hier!

 

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