Sehr geehrte Damen und Herren von Swissunihockey,

Fast eine Woche ist es her: Eine Performance ging um die Welt. Kein Verband und keine Zeitschrift des Unihockeys wollte das Video seinen Anhängern vorenthalten, welches auf ihrer Seite keinen Platz fand: Die U19 aus der Tschechischen Republik mit ihrem Gangnam Style. Dabei scheinen diese 20 Mädchen etwas erreicht zu haben, was wir alle schon seit langem versuchen, aber noch nicht erreichen konnten: Unsere grosse Leidenschaft, der Unihockeysport, dem breiten Publikum draussen schmackhaft und vertrauter machen. Sie haben es nicht auf eine konventionelle Weise – mit dem Stock in der Hand und dem Ball an der Kelle – gemacht, sondern mit einem Tanz und scheinen uns allen gezeigt zu haben, wie man die Leute fasziniert.

Über 60‘000 Zuschauer konnten diese Juniorinnen innerhalb von nur vier Tagen mit diesem Engagement an die Bildschirme holen, sicherlich auch Leute, welche nicht in einer innigen Beziehung mit dem löchrigen Ball stehen. Beste Werbung, wenn Sie mich fragen. Denn eine solche Zahl konnten auch die Stars in Växjo und Zürich zusammen nicht erreichen. Waren also nicht diese jungen Mädchen die Heldinnen des Wochenendes? Immerhin haben sie auch Ihre Zuschauerzahlen und die des IFF getopt.

Sie haben sich unwissentlich um den Bekanntheitsgrad des Sportes, den sie betreiben, bemüht. Eine Bemühung, welche vielleicht nicht ganz unbelohnt sein sollte aus der Sicht des Schreibers. Und nun kommt mein Vorschlag:

Laden Sie diese Mädchen in die Schweiz ein. Nach Zürich an die WM im Dezember und zeigen Sie ihnen Dankbarkeit für diese Werbung im Namen des Unihockeys. Sie sollen die Möglichkeit erhalten ihre Performance vor einem grösseren Publikum zeigen zu können und vielleicht auch vor einer besseren Kamera. Einer Kamera, welche das Logo „SF“ auf der Seite trägt vielleicht? Ich denke mir, dass das Medienhaus mit dem grössten Einzugsgebiet der Schweiz auch Interesse an einem solchen Video der unkonventionellen Art hätte und die Unihockey-Werbetrommel so die breite Masse erreichen würde. Die Mädchen ihrerseits hätten wohl das Erlebnis ihres Lebens und würden noch in 40 Jahren erzählen, wie sie dem Unihockey zu mehr Scheinwerferlicht verhalfen. Was will man mehr?

Wenn Sie die Aktion vielleicht doch noch betrachten möchten, welche Ihnen doch hoffentlich nicht entgangen ist, können Sie gerne diesem Link folgen: http://www.youtube.com/watch?v=ZdvKxSc98eA

Ich danke für die Aufmerksamkeit und freue mich auf eine Version mit einer höheren Auflösung aus dem Hallenstadion.

Freundliche Grüsse,

Olivier Winistörfer

P.S. Quelle: Photo (Gregor Meier)

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