Jetzt geht´s los!!

In Österreich startet dieses Wochenende, genauer gesagt am Samstag dem 12. Oktober, mit dem Spiel des Staatsmeister-Titelverteidigers „Wikings Zell am See“ gegen die „Grasshoppers Zurndorf“ die Bundesligasaison Damen Großfeld 2013/14.

Können die Wikings Zell am See den Titel verteidigen? (Foto: www.floorball.at)
Können die Wikings Zell am See den Titel verteidigen? (Foto: www.floorball.at)

 

Bereits einen Tag danach empfangen die Ladies des SU Wiener FV ihre steirischen Gegnerinnen vom IBC Leoben. Fürs Team aus Vorarlberg „HFC Feldkirch Knights“, das aus sehr jungen Spielerinnen besteht, geht es erst eine Woche später los.

Der Spielmodus ist aufgrund derselben Anzahl an Damen-Bundesliga-Teams gleich wie in der vorherigen Saison: Nach einem Grunddurchgang mit Hin- und Rückspiel gegen jedes Team werden im März und Juli die Play-Off-Spiele bestritten, bei denen die besten 4 Teams gegeneinander antreten. Nach der Semifinal-Phase im März werden im April die 3 Finalspiele („Best of 3“) ausgetragen.

Ein Vorgeschmack auf die Großfeld-Bundesliga war die Kleinfeld-Staatsmeisterschaft, die Anfang Oktober in Zell am See stattgefunden hat und bei der alle Damen-Bundesligateams – im Fall von Feldkirch sogar mit zwei Teams – vertreten waren. Den Kleinfeld-Staatsmeistertitel 2013/14 konnten die Mädels aus Zell am See mit fünf Siegen und einem Unentschieden gegen Wien verteidigen. Sie sind dementsprechend motiviert, ebenfalls den Großfeld-Staatsmeistertitel in Salzburg zu behalten.

Ein Blick auf die Kader der Bundesliga-Damenmannschaften zeigt unterschiedlich große Veränderungen. Während sich bei Zell und Zurndorf im Team wenig verändert hat, ist bei Leoben Birgit Heidlberger nach Baby-Pause(n) wieder aktiv in der Bundesliga dabei. Das Team aus Feldkirch besticht auch in dieser Saison wieder durch eine sehr junge Mannschaft – nicht nur „jung“ in der Bundesliga sondern auch hinsichtlich der Spielerinnen, von denen die Älteste Jahrgang 1991 hat.

Viel getan hat sich beim SU Wiener FV, der die letzte Saison mit dem enttäuschenden 4. Platz beenden musste. Während in der letzten Saison Spiele mit 6 – 7 Feldspielerinnen Normalität waren, können die Wiener diese Saison mit einem größeren Kader motiviert die Mission „Staatsmeistertitel zurück in die Bundeshauptstadt holen“ verfolgen. Neben „altbekannten“ Spielerinnen wie Ursina Jäger, Theresa Fürtbauer und Pia Van Saanen, die aus dem Ausland zurückgekehrt sind, verstärken neue Spielerinnen wie die Schweizerin Fabienne Luchsinger, Andrea Schauer und Jungtalent Deborah Schedy die Wiener Damen. Debby Schedy ersetzt Petra Körper, die sich als Torfrau von der Bundesliga zurückgezogen hat. Man darf also auf eine spannende Bundesligasaison in Österreich hoffen!

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